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Ein gelungenes Produkt ist viel mehr als die Summe seiner Bestandteile.

Dies gilt nicht nur für die Norderstedter Produktionsstätte, sondern genauso für die Berliner Feingießerei VACUCAST® und den unternehmenseigenen Entwicklungsspezialisten DERU®: LINK arbeitet permanent an Innovationen in allen Bereichen – von neuartigen Beschichtungen bis hin zu optimierten Instrumenten, um dem Fortschritt im OP-Alltag gerecht zu werden.
Nicht nur Neuentwicklungen stehen im Fokus des Hamburger Spezialisten für Endoprothetik und Knochenersatz: Die bestehenden Implantate und Instrumente werden immer wieder hinterfragt und gegebenenfalls den neuesten Erkenntnissen entsprechend verbessert. Das heißt aber noch lange nicht, dass man jeden Trend mitmachen müsste. Innovativ sein bedeutet für das Traditionsunternehmen ebenso, an Altbewährtem festzuhalten – sofern es dafür nachweisbare Gründe gibt.

Bei DERU®, dem Entwicklungsunternehmen der LINK Gruppe, arbeitet ein ständig wachsendes Team von Spezialisten an Verbesserungen in der Endoprothetik. Hierbei berücksichtigen die Entwicklungsingenieure nicht nur die neuesten Erkenntnisse aus Biomechanik, Metallurgie, Polymertechnik, Tribologie, Oberflächentechnik und Kinematik, sondern auch die aktuellen technologischen Voraussetzungen wie beispielsweise den Maschinenpark.

Obwohl das anatomisch angepasste Hüftendoprothesen-System SP II® Modell Lubinus® bereits im Jahr 1984 eingeführt wurde, gilt dieser Hüftschaft noch heute als wegbereitend und begeistert mit herausragender Langzeitstabilität. Da die Kurvatur des hier auch in sagittaler Ebene gekrümmten Prothesenschaftes der dreidimensionalen Form des Femurmarkkanals nachempfunden ist, entspricht die Prothese der Anatomie der menschlichen Hüfte und wirkt den Rotationskräften, die als Hauptlockerungsgefahr bekannt sind, perfekt entgegen. So verzeichnet das Produkt in regelmäßig erscheinenden und validierten Dokumentationen der schwedischen Hüftstudie* bis heute unübertroffene Resultate. Im Jahr 2015 hat LINK auf Basis der zementierbaren SP II® Modell Lubinus® die zementfreie SP-CL® auf den Markt gebracht. Sie basiert auf der langen Erfahrung der SP II® und ist ebenfalls ein anatomischer Hüftschaft.

Ebenso auf biomechanisch optimalen Belastungs- und Verankerungsprinzipien der menschlichen Physiologie basiert das C.F.P.® Hüftprothesensystem, das 1998 speziell für biologisch junge Patienten entwickelt wurde: Das bioharmonische Kurzschaftsystem bietet eine zementfreie Implantationstechnik, ermöglicht darüber hinaus den Erhalt des Schenkelhalses und schafft somit die besten Voraussetzungen für eventuell später nötige Interventionen.

* The Swedish Hip Arthroplasty Register, www.shpr.se

Weichteilschonende Eingriffe erlaubt der LINK® GEMINI® Knie-Oberflächenersatz: Mit dem modularen System SL® und seinen drei Varianten Mobile Bearing, Fixed Bearing und Fixed Bearing PS kann während der OP auf die individuellen Gegebenheiten reagiert werden. Eine ebenso einzigartige Erfolgsgeschichte schreibt seit seiner Produkteinführung 1969 die LINK® Schlittenprothese mit dem MITUS® ART Instrumentarium, die laut schwedischem Knieprothesen-Register bereits seit 2001 kontinuierlich als Referenzprodukt* genannt wird in Bezug auf das Revisionsrisiko.


Auch die LINK® Endo-Modell® Rotations- und Scharnier-Knieprothese, die 1979 basierend auf dem Modell St. Georg® entwickelt wurde, gilt bereits seit mehreren Jahrzehnten als Erfolgsmodell. Im Grundprinzip unverändert wurde die Prothese um verschiedenste Varianten wie Langschaft, distaler Femurersatz, proximaler Tibiaersatz, zementfreie Schaftverankerung, LINK PorEx® Beschichtung sowie das modulare SL-Modell ergänzt. Durch die dem Primärknie angepasste Resektionsgeometrie wird das SL-Knie zur systemintegrierten, auswechselbaren Komponente und bietet heute eine Fülle an Optionen zur Primär- und Revisionsversorgung – ob als Rotations- oder Scharnierkniegelenk.

* LINK Schlittenprothese® – das Referenzprodukt in Bezug auf das Revisionsrisiko. The Swedish Knee Arthroplasty Register, www.myknee.se/en/

Grundsätzlich gilt bei LINK die Maxime: „Je komplexer die Aufgabe, desto lieber nehmen wir die Herausforderung an.
So arbeitet beispielsweise ein spezielles Team anhand individueller Anamnesen und Röntgenbilder ausschließlich an Sonderanfertigungen für scheinbar unlösbare Fälle – von Durchsteckprothesen, Pelvisersatz, proximalen Tibiaersatz, distalen Femurersatz und Prothesen für Patienten mit extremem Knochenverlust bis hin zu mitwachsenden Implantaten für Kinder. Seit den 1970er-Jahren wurden über 35.000 Sonderanfertigungen hergestellt. Doch auch einige standardisierte Prothesenmodelle von LINK bieten eine große Auswahl an Optionen und Feinabstufungen. Zum Beispiel die zementierte oder zementfreie MP® Rekonstruktionsprothese, die aufgrund ihrer modularen Schaftkomponenten eine individuell abstufbare Anpassung der Schaftlänge, Anteversion und Halslänge erlaubt. Darüber hinaus garantieren die Materialwahl, die innovative Kraftflussverlagerung und die langjährig erprobte Verbindungstechnik ein Höchstmaß an Stabilität.

Noch herausragender sind die innovativen LINK® MEGASYSTEM-C® Tumor- und Revisionsprothesen, ein modulares Rekonstruktionssystem für Tumorchirurgie, dessen Vielzahl an Modulen den partiellen Knochenersatz im proximalen und distalen Femurbereich in Zentimeterschritten bis hin zum Femurtotalersatz ermöglichen.

Neben der Entwicklung zahlreicher Innovationen der Endoprothetik ist das einst als Spezialist für Krankenhausbedarf gegründete Unternehmen stets seinem Ursprung treu geblieben. LINK bietet heute eine umfangreiche Auswahl chirurgischer Instrumente für die Fachdisziplinen Hand-, Fuß- und Wirbelsäulenchirurgie sowie allgemeine Orthopädie, die in enger Zusammenarbeit mit operierenden Ärzten entwickelt wurden und mit einem entsprechend kompetenten Know-how überzeugen.

Allein das Spektrum spezieller Wirbelsäuleninstrumente ist weltweit einmalig: Rund 1.500 Instrumente für die unterschiedlichsten Einsätze stehen zur Auswahl, darunter zahlreiche Eigenentwicklungen für Weichteile, Knochen, Haut, Osteosynthese und weitere Bereiche. Auch die Produktpalette praxiserleichternder Instrumente für die Handchirurgie lässt keine Anforderung unerfüllt: Neben Standardinstrumentarien für die verschiedensten Bereiche wie Weichteile, Knochen, Sehnen, Hauttransplantation, Mikrochirurgie und Osteosynthese bietet LINK für fast jede handchirurgische Herausforderung das passende Produkt – von Pinzetten und Scheren über Skalpellgriffe, Nadelhalter und Gefäßklemmen bis zu Wundspreizern und OP-Zubehör.